CDP Definition: Was ist eine Customer Data Platform?

Hinter einer Customer Data Platform, kurz CDP, steckt ein vielversprechendes, relativ neues Marketingkonzept, das zurzeit rasch an Bedeutung gewinnt. Eine Customer Data Platform ist eine einheitliche Kundendatenbank, auf die andere Systeme zugreifen können. Sie ermöglicht es Ihrem Unternehmen, sämtliche Daten – egal ob eigene oder externe, aus dem CRM- oder BI-System, on- oder offline-gesammelte – über alle Kanäle hinweg miteinander zu vereinen.

Was also viele Technologien schon lange versprechen, könnte mit einer Customer Data Platform endlich zur Realität werden: Sie bekommen eine vollständige 360-Grad-Sicht auf Ihre Kunden und können jedem einzelnen davon eine individuelle Customer Experience über alle Geräte und Kanäle hinweg bieten. Denn eine CDP ermöglicht Ihnen eine einheitliche, personalisierte, geräte- und kanalübergreifende Kundenansprache. Auf diese Weise können Sie vorherrschende Datensilos aufbrechen und die vorhandenen Informationen zu einem großen Ganzen zusammenführen.

Um jeden einzelnen Kunden zu identifizieren, werden diese als „Unique IDs“ auf der Plattform hinterlegt. Die Unique IDs bestehen wiederum aus persönlichen Kundeninformationen, z.B. der E-Mail Adresse oder der Telefonnummer. So ist es möglich, Website-Besucher wiederzuerkennen und personalisiert zusprechen.

Wichtig ist: Eine Customer Data Platform löst Ihre bestehenden Unternehmenstools und -plattformen NICHT ab, sondern funktioniert als eine Art Middleware zwischen den Tools in Ihrem Unternehmen. Nur deswegen können Daten, die in der CDP gespeichert sind, auch von anderen Systemen zur Analyse und zur Verwaltung der Kundeninteraktionen verwendet werden.

customer data platform

Wie funktioniert eine Customer Data Platform?

Data

Sammeln von Informationen


In jeder Customer Data Platform müssen Ihre kundenrelevanten Daten erst einmal zusammenlaufen. Sie sammeln hier sowohl Informationen, die Sie selbst erhoben haben (First Party Data), Informationen von externen Anbietern (Second Party Data) oder Daten, die Sie von externen Anbietern gekauft haben, die diese Daten ebenfalls erworben haben oder sie selbst erheben (Thrird Party Data). Auf diese Weise können Sie folgende Daten in die Customer Data Platform einspielen:

  • Kundendaten: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefon, Geburtsdatum etc.
  • Angereicherte Daten: z. B. soziodemografische Daten, RFM-Modelle, Net Promoter Score, Umfragen
  • Customer Care Daten: Chats, Support Tickets etc.
  • Transaktionsdaten: Käufe, Produktdaten
  • Kampagnendaten: UTMs, Newsletter (gesendet/geöffnet/geklickt)
  • Click Stream Daten: Web oder App Tracking Daten (u. a. Seitenaufrufe, Sessions etc.)
  • Verhaltensdaten: Event Trackings wie „Zum Warenkorb hinzugefügt“, „Checkout Steps“, „PDP Views“
  • Offline Daten: Shop Besuche, Shop Käufe, usw.

All diese Informationen werden in der Customer Data Platform in einem einheitlichen Format gespeichert. Auf diese Weise entsteht ein perfekt strukturierter, nutzbarer Datenpool.

Vereinheitlichen der Kundenprofile


Eine elementare Funktion der Customer Data Platform ist die Vereinheitlichung der Kundenprofile. Dafür wird für jeden Kunden ein einziges, individuelles Daten-Set erstellt.

Dazu führt die CDP alle Informationen, die über den Kunden vorliegen, geräte- und kanalübergreifend zusammen. Auf diese Weise ist es möglich, hinter den Daten den jeweiligen Menschen zu erkennen – mit Namen, individuellen Bedürfnissen und der Antwort auf die Frage, warum er sich wie verhält.

Sie erkennen also, wer sich hinter den gesammelten Daten verbirgt und was der- oder diejenige in diesem Moment braucht. So können Sie eine personalisierte, geräte- und kanalübergreifende Kundenansprache entstehen lassen, die Ihre Kunden begeistert.

Segmentieren von Gruppen


Aus den erstellten Datensets können Sie Segmente Ihrer Besucher erstellen. Gerade hier schlummert der eigentliche Existenz-Zweck einer Customer Data Platform:

Identifizieren Sie Kunden, die sich aufgrund verschiedener Eigenschaften in Gruppen einteilen lassen. Auf diese Weise können sie die einzelnen Segmente mit gezielten Kampagnen und individuellen Angeboten versorgen.

Predictions & Entscheidungen


Eine Customer Data Platform kann Ihnen tiefgreifende Einblicke liefern, die Ihnen bessere Entscheidungen ermöglicht. Sie erhalten mit einer CDP beispielsweise übersichtliche Reportings und Dashboards. Des Weiteren können Sie auch den Kundenkontakt an verschiedenen Touchpoints mit den darauffolgenden Kaufentscheidungen vergleichen. Außerdem ist es möglich, mit einer CDP individuelle Fragestellungen zu beantworten, z.B. warum sich ein Kunde auf eine bestimmte Weise verhalten hat.

Wer braucht eine Customer Data Platform?

Eine Customer Data Platform kann Ihnen völlig neue Erkenntnisse rund um Ihre Kunden liefern. Denn mit den bisher gängigen Tools messen die meisten Unternehmen heute nur die digitalen Kontaktpunkte der Kunden mit der Marke wie beispielsweise Kontakte zur Webseite, Reaktionen auf Kampagnen, Newsletteröffnungsraten etc. Aber meistens gibt es nicht nur eine digitale Customer Journey, sondern auch viele Offline-Kontakte.

Um das Verständnis für Kunden weiter zu verbessern, zieht eine CDP sowohl die digitalen Interaktionen des Kunden in die Analysen mit ein, als auch das Offline-Geschäft. Auf diese Weise können Sie jede Interaktionen des Kunden eindeutig mit persönlichen Informationen verbinden und erhalten dadurch eine wirkliche 360°-Sicht auf Ihre Kunden und deren Bedürfnisse. Diese Informationen lassen sich in Echtzeit nutzen, wie beispielsweise für die Marketing Automation, für das Retargeting oder für das Cross- und Up-Selling.

Ihre neu geschaffene Datenbasis können Sie mit Data Science-Methoden auf von Ihnen definierte Muster untersuchen. Im Falle einer Versicherung könnten beispielsweise automatisierte Benachrichtigung ausgelöst werden, wenn ein bestehender Kunde zweimal den Prämienrechner verwendet hat. Dann ist nämlich davon auszugehen, dass der Kunde die Versicherung wechseln möchte. Eine Customer Data Platform macht es möglich, auf solche Erkenntnisse zeitnah zu reagieren.

Mögliche Einsatzszenarien einer Customer Data Platform

  • Prozessautomatisierung: Durch API-Schnittstellen lassen sich viele Prozesse durch einfachen Datenaustausch zwischen den Abteilungen automatisieren.

  • Newsletter: Ein einziger Newsletter für alle Kunden gehört mit einer Customer Data Plattform der Vergangenheit an. Denn Personalisierung und Produktempfehlungen können Sie mit einer CDP auch im klassischen Newsletter anwenden.

  • Produktdaten Feeds: Erstellen Sie flexible Remarketing-Ads mit Produkten, die der Kunde auf Ihrer Website gesehen hat.

  • Website-Personalisierung: Spielen Sie unterschiedliche Website-Inhalte je nach Standort, Kaufverhalten, angesehenen Produkten, Kanälen oder Geräten etc. aus. Erstellen Sie z.B. dynamische Banner, die sich für jeden Kunden automatisch optimieren lassen.

  • Facebook Custom Audiences: Facebook eignet sich gut für den Datenaustausch mit Ihrer Customer Data Platform. Egal ob es sich um das Retargeting von speziellen Kundensegmenten handelt oder das Bilden von "Lookalikes" (Personen, die Ihren Bestandskunden ähneln und die sich deshalb für Ihr Unternehmen interessieren könnten).

  • Produktberatung onsite: Stellen Sie Fragen und setzen Sie gezielt Systeme für individuelle und maßgenschneiderte Produktempfehlungen ein, um den Kunden direkt auf Ihrer Website zu beraten und ihm so einen echten Mehrwert zu liefern.

  • Automatisierte E-Mails, SMS und Pushnachrichten: Finden Sie heraus, welche Kundensegmente Sie wann und mit welchen Maßnahmen aktivieren können. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Warenkorb-Abbrecher-Mail.

  • Customer Care: Das Verhalten auf Ihrer Website verrät viel darüber, wie ein Besucher „tickt“. Diese Informationen können Sie über die Customer Data Platform an das Customer Care Team übergeben, sobald der Nutzer über den Live-Chat oder das Telefon Kontakt aufnimmt.

  • Dynamische Voucher: Es ist nicht ratsam, jedem Nutzer immer einen Voucher anzubieten und auf diese Wiese die eigenen Margen zu minimieren. Mit einer Customer Data Platform halten Sie den Voucherwert dynamisch und können nur denjenigen Nutzern einen Rabatt anbieten, die auch eine hohe Kaufwahrscheinlichkeit aufweisen.

Die Customer Data Platform und der Datenschutz

Das Zusammenspiel von Customer Data Platform und Datenschutz klingt erst einmal verwunderlich. Dennoch leisten die Plattformen einen großen Beitrag zur Einhaltung der gesetzlichen Regelungen. Erst durch die einheitliche konsolidierte Sicht auf Kundendaten können Sie die Datenschutzrichtlinien, sei es die Datenschutz-Grundverordnung (DGSVO) oder Regularien in Bezug auf personenbezogene Daten, wesentlich einfacher nachverfolgen und einhalten.

So können Sie dank einer CDP etwa direkt erkennen, ob ein Kunde an sein Einverständnis zum Kontakt widerrufen hat. Ebenso lässt sich nachvollziehen, welche gespeicherten Daten als personenbezogen gelten und ob Sie diesbezüglich nationale und internationale Datenschutzrichtlinien einhalten müssen.

Die Historie der Customer Data Platform

Die Idee einer Customer Data Platform ist - im Vergleich zu andern Analysetools - noch relativ „jung“. Allerdings ist der Versuch, Kundendaten zu analysieren und sinnvolle Schlüsse daraus zu ziehen, selbstverständlich nichts Neues. In den 90er Jahren erlebten CRM-Systeme einen regelrechten Hype. Endlich konnten Unternehmen auch auf digitalem Weg ihre Interaktionen mit sämtlichen Kunden verwalten.

Viele CRM-Plattformen waren bereits in der Lage, erste Datenanalysen durchzuführen, um die Kundenbindung und den Umsatz zu steigern. Die Tools hatten jedoch einige Einschränkungen: Sie verwalteten nur Daten registrierter Kunden und verwerteten nur vordefinierte Erstanbieter-Daten. Natürlich wuchsen die Möglichkeiten durch die zunehmende Digitalisierung.

Anfang 2000 kamen so genannte Data Management Plattformen (DMP) hinzu. Sie halfen vor allem dem Marketing bei der Planung und Durchführung von Medienkampagnen. DMPs arbeiteten endlich auch mit Daten von Zweit- und Drittanbietern und konnten anonyme IDs segmentieren.

Ein Problem war, dass auf diese Weise häufig Datensilos entstanden. So war es dem Marketing zumeist nicht möglich, alle Daten, auf die das Unternehmen Zugriff hatte, produktiv zu nutzen.

Die Customer Data Platform wurde im Zuge steigender Nachfrage nach besseren Kundenerlebnissen und Initiativen für Omni-Channel-Marketing eingeführt. CDPs bieten dafür eine einheitliche Kundensicht, in der First-Party-Daten sowie Informationen von  Zweit- und Drittanbietern in nur einer umfassenden Plattform gesammelt werden. Ein wesentlicher Vorteil der Customer Data Platform ist es, granulare Daten von Erstanbietern, beispielsweise Ereignisse auf einer Website, zu speichern.

CDP, DMP, CRM-System, Marketing Cloud - wo liegt der Unterschied?

Die Definitionen, was genau eine Customer Data Platform von anderen Tools wie beispielsweise CRM-Systemen, Data Management Platforms (DMP) oder einer Marketing Cloud unterscheidet, driften zum Teil stark auseinander. Kein Wunder: So ziemlich alle behaupten von sich, eine „360 Grad Sicht auf den Kunden“ liefern zu können. Der Unterschied liegt eher im Detail:

  • Customer Relationship Management (CRM): CRM ist quasi „die Mutter“ aller Plattformen, bei denen der Kunde im Mittelpunkt steht. Hiermit werden in erster Linie Datenmanagement-Tools bezeichnet, die sich auf das Handling von Informationen zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden, aber auch von Lieferanten und Dienstleistern konzentrieren. CRM ist inzwischen jedoch weit mehr als nur eine Vertriebssoftware. Moderne CRM-Systeme konzentrieren sich auf die gesamte Kundenbeziehung und erleichtern die Customer Journey zu jedem Zeitpunkt, egal ob es um den Aufbau der Kundenbeziehung oder die Markenbindung geht. CRM ist eine sehr wichtige Säule in jeder Vertriebsstrategie und bei der Planung von Marketingkampagnen.

  • Customer Data Platform (CDP): Eine Customer Data Platform vereint demographische, historische und verhaltensbasierte Kundendaten. Die CDP führt die Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen, analysiert diese und trifft dadurch Vorhersagen in Echtzeit. So kann ein Unternehmen beispielsweise voraussagen, welche Kunden welche Produkte oder Dienstleistungen in Zukunft aus welchen Gründen kaufen. Eine Customer Data Platform geht dabei jedoch über die Möglichkeiten eines "normalen" CRM-Systems hinaus: Die CDP ruft Offline-Daten ab und analysiert Kunden damit auch außerhalb der Unternehmenswebseite, zum Beispiel über Social Media und andere Websites. Eine CPD erzeugt auf diese Weise ein Verhaltensprofil über die reine Interaktionen des Kunden mit dem Unternehmen hinaus. 

  • Data Management Platform (DMP): Wie CDPs tragen DMPs Informationen über das Verhalten potenzieller Kunden zusammen, die auf der Webseite gesammelt werden. Diese Daten fließen normalerweise zurück in die CDP- und/oder CRM-Systeme und reichern die Kundeninformationen mit wichtigen Daten an. Die Plattform nimmt dabei jedoch sämtliche Informationen unter die Lupe – egal, ob sie von Kunden sind oder nicht. So sammelt eine DMP z.B.  auch Business-Intelligence-Daten über digitale Medienangebote von Unternehmen, um Kampagnen zu planen.

  • Marketing Automation: Auch Anbieter von Marketing Automation Software stehen vor der Herausforderung, verschiedenste Lösungen zu zusammenzuführen. Bei einer Marketing Automation werden häufig Kunden IDs zwischen Modulen ausgetauscht, allerdings ohne eine Datenspeicherung vorzunehmen. Das erfordert oft einen relativ großen IT-Aufwand, da diese Systeme von sich aus nicht immer eine 360-Kundensicht liefern können. Dafür bietet Marketing Automation viele Anwendungs- und Aktivierungsmöglichkeiten.
Alle vier Plattformen können sich in der Funktion gegenseitig ergänzen. Richitg eingesetzt, sind CRM-, CDP- und DMP- und Marketing Automation-Anwendungen vier verschiedene, aber harmonische Komponenten in einem Prozess, der Kundeninformationen sammelt und optimal verwertet. Alle Plattformen haben damit definitiv ihre Daseinsberechtigung und machen für sehr viele Unternehmen Sinn. Sie lösen aber nicht unbedingt bestehende, andere Systeme ab.
customer-data-platform

CDP - die drei verschiedenen Möglichkeiten

Bei Customer Data Platformen wird nicht nach Funktionsumfang unterschieden, sondern nach dem Schwerpunkt der CDP. Das bedeutet, je nach Ihren Anforderungen, können Sie bereits im Vorfeld eine Auswahl treffen. Insgesamt lassen sich drei verschiedene Kategorien von Customer Data Platformen unterscheiden:

  • Mit einer reinen Daten-CDP können Sie Daten zusammenführen und anderen Systemen zur Verfügung stellen. Dies sind die notwendigen Basisfunktionalitäten für eine Software, um laut dem CDP-Institut als Customer Data Platform definiert zu werden.

  • Eine Analytics-CDP hat alle Funktionalitäten einer Daten CDP und bietet Ihnen darüber hinaus auch Analysemöglichkeiten wie beispielsweise Kundensegmentierung. Auch prädiktive Modellierung und Umsatzattribution sind bei vielen Plattformen möglich.

  • Eine Engagement-CDP bzw. Kampagnen-CDP verfügt sowohl über die Funktionalitäten der Daten- als auch der Analytics-CDP mit zusätzlich integrierten kanalübergreifenden Kampagnenmanagement-Funktionen. Dadurch können Sie in der Regel Ihre Customer Journeys automatisieren, Echtzeit-Interaktionen mit Kunden starten und Nachrichten individuell anpassen.

Es gibt auch vertikal ausgerichtete CDPs, die auf eine bestimmte Branche (wie E-Commerce, Versicherungen oder Finanzdienstleistungen) zugeschnitten sind.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Customer Data Platform unbedingt auf die verschiedenen Schwerpunkte, die die einzelnen Customer Data Platformen aufweisen. Liegt Ihr Fokus auf der Integration von Kundendaten, so ist eine Daten-CDP die erste Wahl. Liegt der Schwerpunkt auf Analytics oder komplexen Journeys, so fällt die Wahl auf eine Analytics oder Engagement CDP. Am besten ist es, wenn Sie im Vorfeld Use Cases erstellen, die Ihr Geschäftsmodell möglichst konkret abbilden und sich danach richten.

So wählen Sie Ihre passende Customer Data Platform aus

Bevor Sie sich für eine bestimmte Customer Data Platform entschieden, sollten Sie unbedingt wissen, was Sie damit erreichen wollen. Häufig müssen die Organisationsstrukturen innerhalb Ihres Unternehmens angepasst werden.

Organisatorisch müssen für die Nutzung einer Customer Data Platform Team-Silos durch übergreifende Rollen (wie zum Beispiel durch einen Audience Manager) aufgebrochen werden. Auch eine dedizierte Position für die Bewertung, Auswahl und Pflege des MarTech-Stacks ist dringend anzuraten.

Und dafür wiederum benötigen Sie eine klar definierte Strategie. Nur so können Sie die Customer Data Platform optimal nutzen. Wenn Sie bei einem komplexen Unterfangen Hilfe benötigen, ziehen Sie unabhängige Experten wie Thought Leader Systems zurate, die Ihnen helfen, die nötigen Voraussetzungen in Ihrem Unternehmen zu schaffen.

Machen Sie sich deshalb zu Beginn unbedingt Gedanken darüber, welche Zielgruppen Sie über welche Kanäle erreichen wollen und welche Informationen Sie für eventuell kanalübergreifende Kampagnen mit personalisierten Inhalten benötigen.

Erste wenn Strategie und Organisation stehen, sollten Sie mit der Suche nach dem passenden Anbieter beginnen. Analysieren und bewerten Sie dafür den Funktionsumfang der zur Auswahl stehenden CDPs entsprechend Ihren Anforderungen. Nehmen Sie hier vor allem die Features unter die Lupe, die Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Ein guter Ausgangspunkt für Recherchen ist beispielsweise der Anbietervergleich des Customer Data Platform Institute. Auch die Marktforschungsinstitute Forrester und Gartner verschaffen in ihren Analysen einen guten Überblick über die Technologielandschaft und identifizieren gleichzeitig neue Entwicklungen. Zudem können Sie natürlich auch passende Beratungsfirmen oder Agenturen wie Thought Leader Systems zurate ziehen, die Ihnen bei der Auswahl der für Sie passenden Plattform helfen.

Wenn Sie einige Anbieter in die engere Auswahl gezogen haben, vereinbaren Sie am besten Produktdemos. Achten Sie dabei darauf, dass die Vergleichbarkeit sichergestellt ist. Beispielsweise, dass bei allen CDPs die gleichen Anwendungsfälle abgedeckt werden und die reale Infrastruktur berücksichtigt wird. Neben den funktionellen Aspekten sollten Sie natürlich auch Preismodelle und Serviceleistungen einfließen lassen.

Kontaktieren Sie unsere CDP-Experten

CDP-Anbieter im Überblick

Die ersten Customer Data Platforms sind bereits seit 2013 auf dem Markt. Inzwischen ist die Auswahl deshalb auch recht groß. Hinzu kommt, dass einige Tool-Anbieter ihr System nicht direkt als Customer Data Platform bezeichnen. BlueVenn zum Beispiel gibt ihr beispielsweise den Namen „Marketing-Automatisierungs-Plattform", Evergage bezeichnet die CDP als „1:1 Personalisierungs-Tool”. Hier ein Überblick in alphabethischer Reihenfolge über die wichtigsten CDPs:

  • Adobe Experience Platform (Anbieter: Adobe): Die Adobe Exprience Platform liefert Ihnen beispielsweise Realtime Customer Profile, Data Governance, Realtime Integration; künstliche Intelligenz sowie Machine Learning.

  • AgilOne (Anbieter: AgileOne): Die Customer Data Platform bietet einen Single Customer View, Analysetools, Customer Data Orchestration; KI und Machine Learning.

  • BlueConic (Anbieter: BlueConic): Mit BlueConic können Sie einheitliche Kundenprofile erstellen, Daten sammeln und diese in Echtzeit segmentieren. Des Weiteren bietet die Customer Data Platform Customer Data Activation, Customer Data Insights und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

  • BlueVenn (Anbieter: BlueVenn): Die Customer Data Platform bietet unter anderem einen Single Customer View, Omnichannel Marketing, Realtime Marketing, Kundenanalysen, die Visualisierung der Daten, Kundensegmentierung und Predictive Analytics.

  • Commanders Act (Anbieter: Commanders Act): Die Customer Data Platform von Commanders Act hilft Ihnen dabei, diverse Daten über verschiedene Kanäle zu sammeln, zu verwalten und zusammenzuführen, Personen zu identifizieren sowie bei der Segmentierung und Aktivierung, Analyse und Optimierung der Daten; optional: Managed-Services-Ansatz.

  • CrossEngage (Anbieter: Cross Engaged): Die CrossEngage Customer Data Platform unterstützt Sie bei der Integration verschiedener Datenquellen, bei der Bildung von Kundenprofilen und beim Cross-Channel Campaign Management; Ein Vorteil: Der Datenstandort liegt in Deutschland.

  • Emarsys (Anbieter: Emarsys): Die Emarsys Customer Data Platform hilft Ihnen beim Sammeln und Vereinheitlichen von Informationen sowie bei deren Augmentation und Segmentation. Zudem ist der Einsatz von KI-Funktionen möglich.

  • Exponea Core (Anbieter: Exponea): Die Customer Data Platform des Anbieters Exponea liefert Ihnen einen einheitlichen Blick auf Ihre Kunden, Echtzeitanalysen; Machine Learning und Predictive Analytics.

  • Core Customer Data Platform (Anbieter: Lytics): Die Customer Data Platform des Anbieters Lytics liefert Ihnen Customer Intelligence, Automatisierung, Segmentierung der Kundendaten und Reporting.

  • Dynamics 365 Customer Insights (Anbieter: Microsoft): Microsofts CDP erstellt für Sie einheitliche Kundenprofile, liefert Audience Intelligence von Microsoft Graph, Customer Insights Cards, Workflow Trigger und Custom Apps zur individuellen Anpassung.

  • Relationship Marketing Hub (Anbieter: Optimove): Die Customer Data Platform von Optimove bietet einen einheitlichen Blick auf all Ihre Kunden, Predictive Micro-Segmentation, Analysemöglichkeiten, dynamische Customer Journeys, Cross-Channel Kampagnenautomatisierung sowie einen Optimization Bot.

  • Oracle Infinity (Anbieter: Oracle): Sammeln Sie digitale Verhaltensdaten in Echtzeit, wenden Sie Informationen auf diese Daten an und empfehlen Sie Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Kundenerfahrung

  • Oracle Unity Customer Data Platform (Anbieter: Oracle): Die Customer Data Platform Oracle Unity liefert Ihnen einheitliche Kundenprofile, die Möglichkeit zur Profilanreicherung, intelligente Segmentierung, Kundenanalysen und personalisierte Erlebnisse.

  • Pimcore Open Source Customer Data Platform (Anbieter: Pimcore): Pimcores Customer Data Platform hilft Ihnen bei der Customer Data Integration, der Vereinheitlichung der Kundenprofile, beim Customer Data Modelling, bei der Echtzeit-Personalisierung und bei der Automation Ihrer Prozesse.

  • Piwik PRO Customer Data Platform (Anbieter: Piwik): Die Customer Data Platform von Piwik ermöglicht Ihnen einen Single Customer View, den Export von Zielgruppen und Segmenten an andere Systeme, die Integration von Facebook-Anzeigen und Google AdWords sowie Consent-Management-Funktionen.

  • Salesforce Customer 360 Audiences (Anbieter: Salesforce): Die Customer Data Platform des Software-Spezialisten Salesforce liefert Ihnen eine Single und Consistent Customer ID, ermöglicht Kundensegmentierung, Compliance, Personalisierung, Customer Insights und liefert Packages für Service, Marketing und Commerce.

  • Segment (Anbieter: Segment.io): Die Customer Data Platform  Segment ermöglicht Ihnen die Integration verschiedener Datenquellen, die Prüfung der Datenqualität, Audience-Management; Vorbereitung für Integrationen in Bereichen wie E-Mail-Marketing, CRM oder Advertising.

  • Tealium AudienceStream (Anbieter: Tealium):  Die Customer Data Platform Tealium liefert Identity Resolution, Kundenprofile, Audience Management und ein Customer Data Integration Ecosystem.

  • Uniserv CDP (Anbieter: Uniserv): Die CDP hilft Ihnen beim Sammeln von Daten, bei deren Konsolidierung, beim Erstellen von Profilen, der Gestaltung der Customer Journey, beim Datenschutz und liefert Ihnen spezielle Tools für die Datenqualität.

Wer berät Sie bei der Auswahl einer Customer Data Platform?

Wenn Sie Hilfe hinsichtlich Ihrer Customer Data Platform benötigen – egal ob bei der Auswahl oder der Implementierung – sollten Sie unbedingt nach Spezialisten Ausschau halten. Sie haben hier die Optionen, Experten inhouse zu beschäftigen oder nach externen Dienstleistern Ausschau zu halten.

Sollten Sie sich für die Inhouse-Version entscheiden, müssen Sie sich einen oder am besten mehrere Spezialisten suchen, die sich sowohl mit den Themen Strategiefindung als auch in den Bereichen IT und Data Science auskennen. Allerdings sind diese „eierlegenden Wollmilchsäue“ schwer zu finden. Eine One-Man-Show reicht häufig kaum aus, um eine Customer Data Platform zum Laufen zu bringen und die nötigen Rückschlüsse aus den Ergebnissen ziehen zu können.

Eine weitere Möglichkeit bieten externe Dienstleister. Diese helfen Ihnen beispielsweise bereits bei der Festlegung Ihrer Ziele, bei der Auswahl der Plattform, der Integration in den Tech Stack sowie dem Handling der Daten, beim Hosting oder all den anderen „Stolpersteinen“, die bei komplexen Unterfangen wie der Einführung einer CDP zwangsläufig auftauchen. Für die einzelnen Aufgaben können sowohl einzelne Experten hinzugezogen werden oder so genannte Full-Service-Dienstleister, die Ihnen Beratung, Integration und Datenauswertung aus einer Hand liefern wie beispielsweise Thought Leader Systems.

Entscheiden Sie sich für die externe Variante ist Ihnen eine hohe Service-Qualität und Verfügbarkeit garantiert. Dies kann von einem einzelnen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen kaum bewerkstelligt werden. Außerdem lassen sich bei Bedarf Ressourcen für einzelne Projekte unmittelbar skalieren. Externe Dienstleister stellen außerdem eine kontinuierliche Erreichbarkeit und Operationsfähigkeit sicher – ohne das Risiko von Urlaubs- oder Krankheitsausfällen.

Wie hilft Thought Leader Systems Ihnen in punkto Customer Data Platform?

Die Einführung einer Customer Data Platform samt Integration aller Kanäle und Tools ist keine einfache Aufgabe und passiert nicht schnell mal über Nacht. Wenn Sie keine Erfahrung mit dem Thema haben, kommen Sie nicht daran vorbei, sich Hilfe ins Haus zu holen – am besten von einem erfahrenen Full-Service Dienstleister, der über jahrelange Expertise bei CDP-Projekten verfügt, wie Thought Leader Systems.

Wer ist Thought Leader Systems?

Wir von Thought Leader Systems haben unsere Wurzeln sowohl im Mittelstand als auch in international agierenden Konzernen und können dabei über mehrere Jahrzehnte in Führungspositionen in der freien Wirtschaft zurückblicken. Unser Geschäftsmodell setzt sich aus Strategieentwicklung, Innovation, Psychologie, IT, Marketing, Vertrieb, Content Management sowie Public Relations zusammen. Unser Team besteht aus Spezialisten für Technologie mit Werbepsychologen und Kommunikationsexperten. Wir alle helfen Ihnen bei Ihrem individuellen Kundenmanagement dabei, eine Alleinstellung im Markt zu erreichen - auch international.

Thought Leader Systems verhilft mittelständischen Unternehmen und Konzernen weltweit zu Wachstum und Markterfolg. Dabei arbeiten wir mit allen Unternehmensbereichen entlang der Customer Journey - Geschäftsführung, Marketing, Sales, Produktmanagement, Kundenservice und IT.

Wir gestalten als Unternehmensberatung Ihre Business Architektur und Strategie und implementieren und betreuen auf Wunsch Ihre komplette IT-Landschaft – egal ob CDP, Marketing Automation, CRM-Systeme, E-Commerce, Websites oder Service-Software. Nicht ohne Grund sind wir langjährige System-Partner aller führenden Hersteller wie z.B. Adobe, HubSpot, Microsoft, Oracle, Salesforce und SAP.

Thought Leader Systems – Ihr Full-Service Dienstleister in punkto CDP

Sowohl die Entwicklung einer Strategie als auch die Auswahl einer geeigneten Customer Data Platform sowie deren Integration in den vorhandenen Tech-Stack verlangt einiges an Erfahrung. Thought Leader Systems steht Ihnen in punkto CDP als Full-Service-Dienstleister mit Rat und Tat zur Seite.

Wir helfen Ihnen auf Wunsch dabei, eine passende Plattform für Ihre Ansprüche auszuwählen und mit dieser eine völlig neue Erfahrung für Ihre Kunden entstehen zu lassen. Wir unterstützen Sie dabei von der Implementierung über das Hosting bis hin zur Schulung Ihrer Mitarbeiter. Wir bieten Ihnen auf Wunsch alles aus einer Hand oder einzelnen Teilleistungen – je nach Ihrem individuellen Bedarf:

  • Gemeinsame Entwicklung einer stringenten CDP-Strategie
  • Auswahl einer für Ihre Ansprüche geeigneten Plattform
  • Implementierung und nahtlose Integration in Ihre bestehende IT-Landschaft
  • Verwaltung und Aufbereitung von Unternehmenskundendaten
  • Datenmigration und Datenintegration
  • Identitätsmanagement für eine verbesserte Genauigkeit und Reichweite
  • Einblicke in die Zielgruppe und Daten für eine bessere Personalisierung
  • Analytik und Messung zur Verbesserung datenorientierter Entscheidungen
  • Schulung Ihrer Mitarbeiter

Wir unterstützen Ihr Unternehmen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln – egal ob mit Köpfchen, Strategie, Beratung oder Software. Entfalten Sie Ihre Wirkung und werden Sie durch uns als Thought Leader im Markt erkannt und geschätzt.

Wenden Sie sich in punkto Customer Data Platform also an uns, wenn Sie
  • Ihr Kundenmanagement auf ein neues Level heben wollen und nicht wissen wie.
  • hinsichtlich Ihrer Customer Data Platform nicht zu viele externe Experten hinzuziehen möchten.
  • nicht ständig bei Ihren Kunden um ihre Stellung im Markt kämpfen wollen, sondern eine dauerhafte Differenzierung und Alleinstellung als Vordenker im Markt anstreben.


Kontaktieren Sie unsere CDP-Experten