Thought-Leadership-Marketing


Thought-Leadership-Marketing – Die drei Stufen


Bei Thought-Leadership geht es nicht (nur) darum, Marktführer zu sein, sondern darum, allein einen Markt zu definieren – in den Köpfen der Menschen. Nicht der Erste sein, sondern der Einzige.

Der Weg dorthin führt über die Herzen der Menschen, denn Kunden wollen nicht Produkte oder Services, sondern die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Träume. Das gilt nicht nur für die Vermarktung von Smartphones oder Motorrädern. Sondern auch für B2B Marketing, High-Tech-Marketing, Pharma-Marketing, Financial-Services-Marketing und nicht zuletzt auch für Marketing und Vertrieb von Unternehmensberatungen.


Stufe 1: Kontakt und Resonanz aufbauen

Menschen für eine große Idee zum Nutzen und Wohle Aller begeistern. Mit resonanzstarkem Content inspirieren und die Idee erlebbar machen.


Stufe 2: Beziehungen aufbauen

Kunden durch Leistung und Service dauerhaft begeistern. Mit Markenbotschaftern die Begeisterung im Markt weitertragen.


Stufe 3: Gemeinsame Erlebnisse schaffen

Mit interaktiven Plattformen eine eigene Brand-Community für Kunden und Fans schaffen. Mit ihnen die Mission der Marke umsetzen.

Wie funktioniert Thought-Leadership-Marketing?


3 Schritte des Thought Leader Marketing AnsatzesThought-Leadership-Marketing setzt bei der Vision und Idee des Geschäftsmodells an. Gestalten Sie Ihr Geschäftsmodell so, dass Sie Menschen begeistern, involvieren und sogar aktiv einbinden. Schaffen sie Kontakt und Resonanz bei Menschen durch Information und Inspiration mit werthaltigem Content und glaubwürdigen Markenbotschaftern (Brand Faces).

Binden Sie Menschen aktiv in Ihre Markenwelt ein – mit Influencer-Marketing, Customer-Engagement und Customer-Experience-Management. Schaffen Sie mit Inbound-Marketing herausragenden Content, den Kunden im Web suchen und der Kundenbeziehungen aufbaut. Damit involvieren sich Ihre Kunden stärker und empfehlen Sie als „Brand-Evangelists“ aktiv weiter (Word of Mouth).

Schaffen Sie eine eigene Brand-Community, d.h. eine Plattform, auf denen Kunden und Interessenten den Dialog Ihrer Marke eigenständig fortsetzen. Fördern Sie den Dialog und virale Effekte unter Ihren Kunden und Interessenten in Ihrer eigenen Customer-Community. So entsteht Ihr integriertes Thought-Leader-System – mit Geschäftsmodell, Marke, Ihrem Leistungsangebot und Marketing bzw. Vertrieb.

Thought-Leadership-Marketing erreicht mehr


Klassische Werbung erzielt hervorragende Wirkung, wenn es darum geht, große Menschenmassen mit einheitlichen Botschaften zu erreichen. Mit Above-the-Line Kampagnen in TV, Radio, Print und auf Plakaten lässt sich schnell eine hohe Bekanntheit und Erinnerung aufbauen. Aber nur vergleichsweise selten kann Werbung auch Menschen stimulieren und dazu inspirieren, sich intensiver mit einer Idee oder einer Marke zu beschäftigen. Zudem dringen diese Werbebotschaften ohne das wirkliche Wollen der Betrachter als Interruption-Marketing auf sie ein und werden daher buchstäblich ausgeblendet.

Modernes Content-Marketing geht hier einen entscheidenden Schritt weiter. Es setzt darauf, Menschen mit passenden Botschaften und inspirierenden Formaten genau dort und dann zu erreichen, wenn sie sich bereits für ein bestimmtes Thema interessieren.

TLSystems-FlowDaher explodiert die Anzahl und Reichweite von Blogs, Video-Blogs (Vlogs), Viralen Kampagnen sowie von Whitepapers und eBooks. Im Konsumgüter-Marketing genauso wie im B2B-Marketing und Service-Marketing.

Dieser „Brand-Generated-Content“ wird nicht nur gelesen, sondern er erreicht oft auch eine initiierende oder aktivierende Wirkung. Das bedeutet, interessierte Kunden und User verteilen den Content weiter, weil sie ihn für bemerkenswert und nutzenstiftend halten. Sie verbreiten Content über die sozialen Netzwerke und per Email an potenziell interessierte Menschen (Sharing).

Thought-Leadership-Marketing geht noch weiter. Es verfolgt ein konsequentes Inbound-Marketing. Dieser Marketing-Ansatz setzt darauf, dass Menschen sich für relevante und resonanzstarke Inhalte einsetzen und entsprechenden Content gern konsumieren und verbreiten. Nicht nur um des Teilens willen, sondern um sich mit eigenen Inhalten aktiv für die Marke für das Produkt einzubringen (User-Generated-Content). Menschen schreiben Produktrezensionen, geben Nutzungstipps in Foren oder Videos, treffen sich in User Groups oder organisieren selbsttätig eigene Brand Communities.

Selbst der Hersteller des bekanntesten Erfrischungsgetränks der Welt, Coca Cola, wurde von einer riesigen Facebook-Fan-Gruppe überrascht, die sich ohne sein Zutun oder Wissen gebildet hatte.

Thought-Leader planen diese Communities von Anfang an strategisch. Sie fördern aktiv die Entstehung von User-Generated-Content und von starken Bindungen unter den Nutzern und Fans der Marke. Sie stellen eigene Markenplattformen bereit, mit deren Hilfe sich die Fans organisieren, treffen und gegenseitig begeistern können. So funktioniert Vordenker-Marketing.

Was ist der richtige Marketing-Mix für ihre Thought-Leadership?

Das in den USA bereits etablierte Thought-Leadership-Marketing nutzt modernes Content-Marketing, Inbound-Marketing und Brand-Community-Management, um Menschen mit nutzenstiftenden Inhalten für die eigene Idee zu begeistern. Mit zusätzlichem Customer-Engagement-Management werden Kunden aktiv und schöpferisch in die Welt der Marke eingebunden. Auch klassische Disziplinen wie Kampagnen-Management, Public-Relations und Storytelling bekommen im Thought-Leadership-Marketing eine neue zentrale Bedeutung.

 

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Die Toolbox des Thought-Leadership-Marketing im Überblick


Kampagnenmanagement ist das Brennglas für die Effektivität Ihrer Vermarktung. Echten Erfolg haben Sie hier nur, wenn Sie Ihre Aktivitäten in Marketing, Vertrieb und Kommunikation auf gemeinsame, zeitlich begrenzte und messbare Aktionen eng abstimmen.

  • Entwickeln Sie eine Kampagnen-Idee, die Menschen fürs Mitmachen und Teilen begeistert – nicht nur in den sozialen Medien, sondern entlang der ganzen „Customer Journey“ der Kunden.
  • Konzipieren Sie eine Kampagne so, dass sie sich über alle Kanäle hinweg gegenseitig verstärkt und aufbaut.
  • Involvieren Sie Ihre Kunden-Community ggf. schon bei der Auswahl der Kampagnen-Idee.
  • Und sorgen Sie dafür, dass die Kampagne etwas Bleibendes zum Nutzen Aller schafft – über Ihr Unternehmen und Ihre Kunden hinaus.

Die richtigen Kunden finden und kennenlernen

Buyer Personas sind Abbildungen von Kundenprofilen. Sie umfassen nicht nur soziodemographische Daten (etc.) der Kundentypen, sondern vor allem auch Aussagen über das Medien-Nutzungsverhalten, den erwartbaren Kaufentscheidungsprozess, d.h. die Customer Journey und die Nutzung der verschiedenen Kanäle des Anbieters an den Customer Touch Points. Das Management von Buyer Personas schafft anfassbares Zielgruppen-Marketing.

Resonanz für Themen und Marken schaffen

Das digitale Zeitalter definiert Public Relations, Messaging und Storytelling neu. Neben den klassischen Instrumenten wie Hintergrundgesprächen, Pressemitteilungen und Interviews ist längst eine neue Phalanx von Maßnahmen entstanden, die den Unterschied machen.

  • Entwickeln Sie eigene Themen und Anliegen mit gesellschaftlichem Anspruch, die ihr Kerngeschäft strategisch in der Öffentlichkeit und bei Multiplikatoren positionieren.
  • Bedienen Sie mit Ihrer PR und CEO-Kommunikation ein großes gesellschaftliches Bedürfnis der Menschen.
  • Erweitern Sie Ihre Corporate Social Responsibility, um nicht nur als Sponsor etablierter Aktionen zu fungieren, sondern, um gleichzeitig Ihr eigenes Thought Leadership Thema aktiv zu positionieren und umzusetzen.
  • Positionieren und empowern Sie Ihren CEO und die anderen CXO als Gesichter der Marke – als authentische „Brand Faces“, die das Anliegen und die Werte Ihres Unternehmens verkörpern und inszenieren. Ihr Anspruch sollte lauten, der Thought Leader Ihrer Branche zu werden.

Thought Leadership erlebbar machen

Markenbotschafter sind nicht nur die bekannten Celebrity-Werbegesichter. Wichtig für den Aufbau von Thought Leadership sind auch die glaubhaften Persönlichkeiten und Kompetenzträger aus dem Unternehmen selbst (sog. Brand Faces). Dazu zählen der Chief Customer Officer und der CEO genauso wie der Corporate Blogger. Sie alle prägen das Bild der Marke bei der Zielgruppe und setzen dort die Botschaften. Dieses „Messaging“ sollte koordiniert und geplant werden. Mit Thought Leadership Marketing zum Beispiel.

Kunden binden und begeistern

Unter Customer Engagement wird derzeit so ziemlich alles angeboten: Empfehlungsprogramme, Word of Mouth Marketing, Kundenbindungsmaßnahmen, Kundenclubs usw. Echtes Customer Engagement Management bedeutet, den Dialog mit JEDEM Kunden individuell so zu führen, dass seine emotionale Einbindung (Involement) und Markentreue wächst.
Und es bedeutet, den Dialog ZWISCHEN den Kunden zu fördern – der Anbieter geht einfach aus dem Weg und fördert die Community seiner Kunden untereinander. Das verlangt Mut, Erfahrung und gute technische Infrastruktur in Marketing, Social Media und Kommunikation.