Content-Marketing


Was ist Content?


„Content is king!“ Diesen Satz findet man überall wenn man sich über Content informieren will. Doch warum? Weil es zurzeit stimmt. Ohne Content kommt man heutzutage nicht mehr bei Kunden an. Content (aus dem engl. für Inhalt) ist was Sie auf Ihrer Webseite anbieten – seien es Texte, Videos, Whitepapers, Blog Artikel, Buchtipps, E-Books, Podcasts, etc. Alles was dem Besucher entweder statisch auf  der Seite oder als herunterladbarer Inhalt zur Verfügung steht ist Content. Allerdings kann man auch „gemieteten Content“ dazu zählen, wie z.B. Werbespots, Plakate oder Anzeigen.

Allerdings gewinnt eigens erstellter Content auf Webseiten an immer mehr Bedeutung (gemieteter Content dagegen verliert an Relevanz), da sich Kunden und Interessenten heutzutage immer mehr über das Internet informieren und Werbung die Ihnen aufgezwungen wird ignorieren. Sie wollen selbst bestimmen wann und wie sie sich über neue Produkte informieren.

Bei Content geht es allerdings mittlerweile nicht mehr nur um Quantität, sondern auch um Qualität. Eine gute Content Strategie (bei Google immer noch mehr unter dem englischen Suchbegriff Content Strategy zu finden), sorgt dafür, dass inhaltlich guter Content erstellt wird, der gleichzeitig auch für eine gute Platzierung bei Google sorgt. Die Content Strategie kümmert sich auch darum, welche Inhalte wie am besten präsentiert werden, also als statischer Text, Video, Podcast, Whitepaper, o.ä.

Verantwortlich für guten Content ist der so genannte Content Manager. Diese Position kann man als Chefredakteur der Content Strategie verstehen. Ein gutes Content Management macht den Unterschied zwischen Seite 2 (niemand sieht Sie) und Seite 1 bei Google aus.

Unternehmen, die ihre Philosophie auf Teilen und Informieren ausrichten, sind am erfolgreichsten!

Vorteile von Content-Marketing


Genau dort kommt Content-Marketing ins Spiel. Es ist ein Sammelbegriff für Marketingformate, welche Inhalte erzeugen und diese verbreiten um Personen anzusprechen, Vertrauen aufzubauen und die Meinung und das Verhalten dieser Personen zu beeinflussen. Es ist dabei wichtig sich immer vor Augen zu halten, dass es bei der Erstellung der Inhalte nicht um den eigenen Betrieb und die eigenen Produkte geht, sondern um den potenziellen KUNDEN. Was bewegt sie, was interessiert sie, welche Probleme haben sie?

Des Weiteren ist Content-Marketing die Kunst, durch die Bereitstellung hochwertiger Informationen Kunden zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Inhalte werden zum Beispiel auf der Unternehmenswebsite, Blogs, Vlogs und Social Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook verbreitet. Ebenso werden Inhalte in Form von eBooks, White Paper, Webinaren, Videos und Newsletter zur Verfügung gestellt. Wichtig ist, dass die Bereitstellung der Angebote auf den eigenen Medien effektiver ist, als auf „gemieteten Medien“ (z.B. Plakat Werbung, Fernsehspots). Die Inhalte müssen den Kunden erreichen, wenn er/sie danach sucht und somit bereit für die Aufnahme ist.

Ziel ist es zunächst, eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen und dauerhaft an sich zu binden. Letztendlich soll der Kunde durch die Schaffung von Mehrwerten vom Kauf überzeugt werden und für das Unternehmen profitabel auf den Content reagieren.
Content-Marketing ist ein fortlaufender Prozess, der in die gesamte Marketingstrategie eingebunden werden sollte.

Content-Marketing

bezeichnet eine Kommunikationsstrategie, um mittels nutzwertigen aber nicht werblichen Informationen die Bekanntheit bei der gewünschten Zielgruppe zu steigern, das Image zu verbessern oder neue Kunden zu gewinnen. Dabei soll der potenzielle Kunde nicht gleich zum Kauf eines Produktes gedrängt werden.

Was ist Content-Marketing?


Manchmal sprechen Statistiken mehr als Worte:

Anteil der Kaufprozesse die Heute Online Starten
93%
davon bei Google
71.6%
über Soziale/Persönliche Netzwerke
15.58%

Die Aufgabe die es zu bewältigen gibt lautet die Kunden über diese Wege zu erreichen. Werbung durch Cold Calling, Prospekte, Plakate und Werbespots alleine erzielt keine befriedigenden Ergebnisse mehr. Kunden wollen nicht mehr mit Inhalten bombadiert werden, sondern den richtigen Inhalt für dich selbst finden. Lassen Sie sich von den Kunden finden! Sie haben dadurch nicht nur Kunden, die auch mit Ihnen interagieren wollen, sondern schaffen auch schneller Vertrauen.

Ziele von Content-Marketing


Content-Marketing kann kurzfristige und langfristige Ziele verfolgen. Unter die kurzfristigen Ziele fallen zum Beispiel die Erzeugung einer höheren Reichweite, die Generierung von Leads oder die Optimierung der Conversion Rate. Zu den langfristigen Zielen gehören: die Stärkung der Markenbekanntheit, des Social Proofs, der Thought Leadership, der Aufbau einer Community und letztendlich auch die Kundengewinnung und Kundenbindung.

Zusammengefasst kann man die Ziele wie folgt vereinen:

Positionierung der Marke

(Markenaufbau / strategisches Ziel )

Kundengewinnung & Lead- Generierung

(taktisches Ziel)

Kundenbindung

(strategisches Ziel)

Im Fokus jeden Zieles steht der Nutzen. Was möchte ich erreichen? Genau darauf wird der Inhalt ausgelegt und die Portale zur Verbreitung gewählt.

Warum sollten Sie Content-Marketing in Zukunft verstärkt einsetzen?


Weil ein gutes und konstantes Content-Marketing Ihren Traffic steigert, Sie als Marke stärker wahrgenommen werden, und weil es das Vertrauen in Ihr Unternehmen und Ihre Marke stärkt. Sie können mittels Content-Marketing mehr Leads generieren, Ihre Conversion Rate optimieren und Ihre Kunden langfristig an sich binden.

Content-Marketing Strategie


Eine erfolgreiche Content-Marketing Strategie kann nur kreiert werden, wenn die einzelnen Bestandteile richtig behandelt und ausgeübt werden. Diese beinhalten:

  • Connector.Connector.

    Buyer Persona Mapping

  • Connector.Connector.

    Key Word Analyse (Content-Marketing / SEO)

  • Connector.Connector.

    Content-Marketing Planung (Redaktioneller Kalender)

  • Connector.Connector.

    Autoren/Content Ersteller/Content Creator

Buyer Persona Mapping


Eine Buyer Persona kann eine fiktive oder reale Personenbeschreibung Ihrer Kunden sein. Wichtig ist, dass sie unterschiedliche Kategorien haben, die ihre verschiedenen Kundentypen repräsentieren. Das Buyer Persona-Konzept hilft Ihnen, Marketingaktionen noch zielgenauer auf Ihre potentiellen Kunden auszurichten. Im Content-Marketing stellen sie den wichtigsten Bestandteil dar. Je genauer Sie hier sind, desto zielorientierter können Sie arbeiten und desto größer wird Ihr Erfolg.

Buyer Personas zeigen Ihnen, wie verschiedene potenzielle Kunden „ticken“. Sie erhalten einen Einblick, wie, wann und warum potenzielle Kunden ihre Kaufentscheidung treffen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse im gesamten Unternehmen, um auf Kundenbedürfnisse einzugehen.

Mit einem Buyer Persona Steckbrief verdeutlichen Sie die Charakteristika eines idealtypischen Kunden. Mit mehreren Buyer Personas decken Sie die verschiedenen idealtypischen Kundenprofile Ihrer Zielkunden ab. Bei der Recherche und Erstellung einer Buyer Persona ermitteln Sie

  • die genauen Bedürfnisse und Eigenschaften Ihrer Zielkunden,
  • wie Sie Ihren Idealkunden definieren und wo Sie ihn finden,
  • wie das Informations-/Kaufverhalten Ihrer potenziellen Kunden im Internet ist,
  • in welcher Kaufentscheidungs-Phase Ihr möglicher Kunde steckt,
  • wie Sie es schaffen, Ihre Zielkunden noch genauer anzusprechen.

Das sorgfältige Erstellen von Buyer Personas ist ein komplexer und dynamischer Prozess mit gründlicher Recherche und Analyse. Zur Datenerhebung für eine Buyer Persona gehören z.B. Webseiten‐ Analyse, User Profile, öffentlich zugängliche Studien, aber vor allem auch persönliche Interviews mit Ihren Kunden und Interessenten. Das Ergebnis sind Kundenprofile in Steckbriefform, die über einen längeren Zeitraum gültig sein und unternehmensweit gelten sollten.


Wenn Ihre Firma z.B. Produkte oder Services an mittelständige Unternehmen verkauft, könnte der Geschäftsführer einer solchen Firma eine wichtige Buyer Persona für Ihr Unternehmen sein. Oder Sie vertreiben eine Software? Dann ist es vielleicht der IT-Leiter in einem Unternehmen. Abhängig von Ihrem Geschäftsmodell können bereits ein bis zwei Buyer Personas ausreichend sein, es können aber auch 10 oder 20 werden.

Wenn Sie in der Kreation von Buyer Personas noch unerfahren sind, fangen Sie mit den wichtigsten an und erstellen sie die anderen nach und nach.

Beim Content-Marketing kommt es darauf an, Ihre Kunden zu verstehen und in erster Linie die Probleme der Kunden zu lösen. Ihr Produkt oder Service steht dabei im Hintergrund! Nutzen Sie den ersten Schritt des Content-Marketing nicht als Werbeplattform für sich, sondern als Beratung für potentielle Kunden. Dadurch schaffen Sie vertrauen und die Kunden wenden sich gerne wieder an Sie – mit einem Kaufwunsch. Ihr Content muss zu den jeweiligen Kunden in ihren unterschiedlichen Phasen passen:

Kunden/Besucher in dieser Phase sind oftmals (noch) nicht auf der Suche nach einem Produkt/Service. Sie suchen Hilfe und Informationen, aber auch Unterhaltung. Es ist Ihre Aufgabe Content zu liefern, der dafür sorgt, dass die Kunden von Ihnen wissen, Ihnen vertrauen und gerne zurückkommen.
Sind die Kunden in dieser Phase angekommen, haben Sie es geschafft Ihr Unternehmen bei den Kunden präsent zu machen. Die Kunden fangen nun an, aktiv nach Ihnen und Ihren Produkten zu suchen. Für Kunden in dieser Phase können Sie nun Content erstellen, der Sie und Ihre Produkte oder Services mehr in den Vordergrund stellt und ihre Kunden bei der Recherche unterstützt.
Ab jetzt sind Kunden bereit auch einen Kauf durchzuführen. Content in dieser Phase kann Ihr Produkt als Lösung für das Problem der Kunden vorstellen. Demos, Vergleiche mit anderen Marken und Nutzerrezensionen sind hier angebracht.

Glückwunsch! Sie haben einen neuen Kunden gewonnen. Doch Sie dürfen jetzt nicht aufhören Content zu erstellen. Kunden, die sich für Sie entschieden haben, haben das getan, weil sie Ihnen als Berater und Quelle vertrauen. Erhalten Sie diesen Status aufrecht. Für Kunden in dieser Phase eignet sich genaues Email Marketing, sowie die Vorstellung neuer Lösungen für unterschiedliche Probleme.

Um Sie bei der Erstellung Ihrer Buyer Personas zu unterstützen, finden Sie hier einen Fragebogen und ein Steckbrief Template zum herunterladen.


Keyword Analyse/SEO


Content-Marketing basiert darauf, dass Ihre Kunden Sie finden. Die meist genutzte Suchmaschine der Welt ist Google. Um allerdings bei Google gefunden zu werden und nicht auf der zweiten Seite zu landen (die wenigsten Menschen schauen sich Suchergebnisse über die erste Seite hinaus an), müssen Sie Ihren Content für Google attraktiv machen. Es gibt ganze Bücher und Kurse, die sich damit beschäftigen, wie man seine Webseite Suchmaschinen optimiert, doch Sie müssen kein Experte sein um damit anfangen zu können.
Es gibt Anbieter, die für Sie die wichtigsten Suchbegriffe (Keywords) herausfinden und Ihnen zur Verfügung stellen. Sie können aber auch mit Hilfe von Google Analytics oder Webseiten wie Keywordtool.io und einer Excel Tabelle selbst ans Werk gehen. Schauen Sie sich an, welche Begriffe häufig im Zusammenhang mit Ihrer Branche, Ihren Produkten oder Services gesucht werden.



Seo Keyword-Analyse

Um herauszufinden, welche Begriffe gesucht werden, an die Sie nicht gedacht haben, hilft Ihnen Google Suggest oder die Webseiten und Blogs ähnlicher Anbieter.
Je mehr häufig gesuchte Begriffe in Ihrem Content vorkommen, desto besser ‚ranken‘ Sie in Google. Widerstehen Sie aber der Versuchung, Content zu erstellen, das nur Suchmaschinen optimiert ist und vor Suchbegriffen strotzt aber fast unlesbar ist. Es ist wichtig die Balance zu finden zwischen der richtigen Anzahl an Begriffen und lesbaren Content zu erstellen, der Ihren Kunden auch wirklich hilft. Im Zusammenhang mit der Key Word Optimierung steht auch die sogenannte Click Rate. Google analysiert wie oft ein Besucher auf Ihre Seite geklickt hat und wie lange er/sie dort verweilt hat bzw. ob er/sie den Zurück-Knopf im Browser gedrückt hat. Je öfter das passiert, desto schlechter ranken Sie. Qualität über Quantität ist die Devise.


Content-Marketing Planung (Redaktioneller Kalender)


Die Erstellung der Inhalte für Ihre Content-Marketing Strategie kann schnell unübersichtlich werden. Damit Sie, Ihre Mitarbeiter und die externen Beteiligten immer wissen was als nächstes ansteht, gerade erledigt werden muss und immer aktuell sind, empfiehlt es sich einen Redaktionellen Kalender zu führen.
In diesen tragen Sie alle Seiten ein die erstellt werden sollen; alle Blog Posts die geplant sind; alle Kampagnen die anstehen; und mehr. Der Kalender hilft nicht nur dabei, dass alle Beteiligten immer wissen was getan werden muss, sondern er ermöglicht auch den Überblick zu behalten und ihrer Markenbotschaft (Brand Voice) treu zu bleiben.

Eine Kategorisierung könnte wie folgt aussehen:

Fortlaufende Themen 
Blog Posts oder Social Media Beiträge halten Ihre Kunden immer über diese Themen die Ihre Marke repräsentieren oder dauerhafte Lösungen benötigen informiert.

Regelmäßige Spalten
Dieser Bereich ist für Expertenberichte oder Gastbeiträge.

Content Seiten
Diese beschäftigen sich mit Lösungen für Probleme oder mit der Vorstellung von Themen, die nicht zu spezifisch sind sondern eher generell vielen Kunden helfen können. Sie verlinken immer auch auf korrespondierende Themen oder spezifische Lösungsansätze.

Spezielle Angebote
Diese sollen weiteres Interesse an Ihnen, wo immer möglich, erzeugen.


Autoren/Content Ersteller/Content Creator


Bevor Sie beginnen neuen Content zu erstellen, ist es vorrangig dass Sie ihren bereits vorhandenen Content analysieren und bewerten. Diese Aufgabe übernimmt der Content Auditor. Er behält den Überblick zwischen bereits erstelltem Content und der Notwendigkeit für neues Material.

Herauszufinden wer für die Erstellung Ihres Contents verantwortlich sein soll kann eine schwierige Aufgabe sein. Als ersten Anlaufpunkt empfehlen wir jedoch Ihre eigenen Mitarbeiter. Ermutigen Sie sie zur Erstellung von Blogeinträgen zu Themen, die sie interessieren und als wichtig erachten. Es müssen nicht nur Mitarbeiter des Marketing oder des Vertriebs sein, Mitarbeiter aller Bereiche können wertvolle Beiträge leisten und zu Content Creators werden. Dadurch schaffen Sie Authentizität und Vertrauen. Vor allem für langfristig konstante Beiträge sind Ihre Mitarbeiter wichtig.

Allerdings können Sie nicht immer alles erledigen, das Content-Marketing benötigt. Blog Posts von denen Sie höchstens einen pro Tag neu erstellen lassen, sind am besten von Ihren eigenen Mitarbeitern zu erstellen. Für Kampagnen und markenbezogene Inhalte, oder Thought Leadership Projekte, ist es in der Regel sinnvoll, professionelle externe Themen Experten zu beauftragen. Diese können durch Ihre Erfahrung die Beiträge spezifisch so erstellen, dass sie themenbezogen und trotzdem Suchmaschinen Optimiert sind.

Gastbeiträge von Mitarbeitern anderer Firmen können ebenfalls wertvoll sein. Sie entlasten damit nicht nur Ihr eigenes Team, sondern zeigen auch dass Sie kooperativ sind. Zusätzlich können Ihre Kunden für Informationen zu Ihnen kommen, für die Sie kein Experte sind, aber Experten kennen. Das schafft wiederum Vertrauen.

Auch zufriedene oder enthusiastische Kunden sind eine gute Quelle für Beiträge wie z.B. Blog Posts. Das ist so genannter ‚user generated content‘ und ein wichtiger Bestandteil des Content-Marketing. User Generated Content katapultiert Sie nach vorne, da es der authentischste und vertrauenerweckendste Content ist den Sie bereitstellen können. Wenn Kunden für Sie und mit Ihnen involviert sein wollen, zeigt es anderen Interessenten, dass Sie es Wert sind weiter recherchiert zu werden. Außerdem gibt es ein Gefühl der Gemeinschaft, dem andere beitreten möchten.

Wichtig ist, dass alle Beteiligten wissen, wofür Ihre Marke bzw. Ihr Unternehmen steht und die Beiträge in einer stimmigen Sprache ausgedrückt werden. Damit ist nicht der schriftliche Stil gemeint, sondern die Botschaft die übermittelt werden soll und das Bestreben, die Kunden in den Unterschiedlichen Phasen anzusprechen.

In 6 Schritten zur fertigen Content-Marketing Kampagne


Der erste Schritt zum Content-Marketing ist nicht das Verfassen von informativen Texten und endet auch nicht mit der Veröffentlichung dieser. Mit fünf Schritten schaffen Sie es aber eine erfolgreiche Kampagne zu starten und durchzuführen. Im Folgenden gehen wir alle fünf Schritte durch, damit Sie genau wissen, was wann zu tun ist.

  1. Definieren Sie Ihre Ziele
  2. Entwickeln Sie eine Strategie
  3. Erstellen Sie Ihren Redaktionellen Kalender und kommunizieren Sie mit Ihren Autoren
  4. Content Erstellung
  5. Bewerben Sie Ihren Content
  6. Analysieren Sie Ihre Erfolge und Optimieren Sie Ihre Prozesse

1. Definieren Sie Ihre Ziele


Wie mit jeder anderen Kampagne auch, ist die erste Frage die Sie sich stellen müssen: „Was möchte ich mit dieser Kampagne erreichen?“. Möchten Sie mehr Reputation für Ihre Marke, Firma oder Produkt? Möchten Sie neue Kunden? Möchten Sie Kunden halten? Sich von Konkurrenten abgrenzen? Beantworten Sie zu aller erst, bevor Sie auch nur einen Gedanken für die eigentlichen Maßnahmen verwenden, diese Frage. Von Ihr aus gehen alle weiteren Schritte und bei jedem nächsten Schritt, bei jedem Content das Sie erstellen (lassen), müssen Sie sich auf Ihre Ziele beziehen können.

2. Entwickeln Sie eine Strategie


Nachdem Sie Ihre Ziele definiert haben, kann die Content Erstellung losgehen? Noch nicht ganz. Bevor Sie anfangen Content zu erstellen, müssen Sie eine Strategie entwickeln mit der Sie den Content definieren, erstellen und verbreiten.

  • Kennen Sie Ihre Buyer Personas. Mit Hilfe Ihrer Ziele können Sie sich Ihre Buyer Personas anschauen und überprüfen, für welche von ihnen Ihre Ziele am interessantesten sein könnten. Der Content den Sie nun erstellen, wird auf diese Buyer Personas ausgerichtet.
  • Entscheiden Sie sich für die Art des Contents den Sie erstellen wollen. Soll es eher aktuelle Themen behandeln oder dauerhaft wichtig sein?
  • Recherchieren Sie Ihre Suchbegriffe. Finden Sie heraus, welche Begriffe am häufigsten im Zusammenhang mit Ihrem Produkt/Service/Ihrer Marke gesucht werden und fassen Sie sie zusammen. Sie dienen als Grundlage für Ihre Autoren, um für Suchmaschinen optimierten Content zu erstellen.
  • Schaffen Sie Ihre eigene Markensprache und Ihre eigene Geschichte (Storytelling). Einigen Sie sich auf die Botschaft(en), die Sie aussenden wollen und wie Sie sie am besten vermitteln.
  • Teilen Sie die Ressourcen ein. Legen Sie ein Budget fest und verteilen Sie die Aufgaben passend und gerecht an Ihre Mitarbeiter (und sich selbst).

Natürlich können Sie auch noch mehr Schritte einplanen. Das hängt alles davon ab, wie sehr Sie die Content Erstellung in Ihre Arbeitsprozesse generell integrieren und wie viele Kampagnen Sie durchführen. Je mehr Sie sich damit beschäftigen und je mehr erfolgreiche Kampagnen Sie erstellt haben, desto flüssiger werden die Arbeitsschritte und desto besser wissen Sie, worauf Sie in Ihrem Betrieb Wert legen.

3. Erstellen Sie Ihren Redaktionellen Kalender und kommunizieren Sie mit Ihren Content Creatorn


Content-Marketing ist ein wichtiges Werkzeug um im modernen Marketing erfolgreich zu sein. Mit der Hilfe einer guten Content-Marketing Strategie und Kampagne kann man sehr viel erreichen und seine Sichtbarkeit in der Fülle der Angebote im Internet deutlich erhöhen.
Allerdings hat Content-Marketing auf sich alleine gestellt auch seine Grenzen. Um in der Flut an Content (Stichwort Content Shock) herauszustechen, benötigt man einen neuen Ansatz. Der Marketing Manager 2.0 weiß das und integriert seine Content-Marketing Strategie in sein Inbound Marketing und sein Thought Leadership Marketing. Der Content Manager 2.0 stellt seine Kunden in den Vordergrund und schafft dadurch Vertrauen.

Nachdem Sie alle Aufgaben und Ressourcen eingeteilt haben, geht es an die Erstellung Ihres Redaktionellen Kalenders. In ihm halten Sie fest, welcher Content erstellt wird und wann er wo veröffentlicht werden soll. Des Weiteren können Sie darauf auch festhalten lassen, wer sich welchem Thema widmet, damit evtl. Kollaborationen stattfinden können.
Es ist ausschlaggebend, dass Sie mit Ihren Content Creatorn kommunizieren. Zu jeder Zeit müssen Ihre Content Creator wissen, welche Themen aktuell sind, welche eine aktuelle Kampagne oder ein dauerhaftes Thema sind, woran die anderen arbeiten und welche Fristen es gibt. Sie müssen Sie auch über den User Generated Content auf dem Laufenden halten. Vermeiden Sie zu viele Dopplungen auf demselben Kanal (z.B. Blog). Stellen Sie ebenfalls sicher, dass die richtigen Content Creator Content kreieren, der auf die unterschiedlichen Besucherphasen ausgerichtet ist.

4. Content Erstellung


Bei der Content Erstellung (oder Content Creation) gibt es natürlich viele verschiedene Ansätze; Sie müssen wahrscheinlich durch Versuch und Irrtum herausfinden, welche Varianten am besten für Sie und in Ihrem Unternehmen funktionieren. Sie können Teams erstellen, die durch Brainstorming die passenden Content Inhalte finden und bewerten in welcher Form diese veröffentlicht werden. Alternativ kann ihr Content Manager, in Zusammenarbeit mit dem Content Auditor, einen Plan erstellen, der im Redaktionellen Kalender ausgedrückt wird und an den sich Ihre Content Creator halten. Sie können Ihren Creatorn auch freien Lauf lassen und sich ihre Themen selber suchen lassen. Das empfiehlt sich am ehesten für Blog Posts Ihrer Mitarbeiter. Das Wichtigste ist, dass sie, wie oben schon erwähnt, eine gut integrierte Kommunikation haben, damit an jeder Stelle alle Beteiligten wissen, an was gerade gearbeitet wird.

5. Bewerben Sie Ihren Content


Natürlich ist Content erstellen alleine nicht alles. Der beste Content hilft Ihnen nicht viel, wenn er niemanden erreicht. Qualitativ hochwertigen Content zu produzieren ist genauso wichtig, wie ihn zu bewerben. Machen Sie Ihre Content-Marketing Strategie Teil ihres Marketings. Entscheiden Sie sich für die für Sie am ehesten geeigneten Kanäle, um Ihren Content bestmöglich zu promoten. Eine gute Kombination aus Suchmaschinen Optimierung/Marketing und Social Media, sowie „gemieteter Medien“ erzielt oftmals die besten Ergebnisse. Passen Sie Ihre Content Promotion auch den unterschiedlichen Phasen Ihrer Interessenten/Kunden an. E-Mail Marketing, zum Beispiel, funktioniert in der Anfangsphase nicht, erzielt aber Ihren Zweck in der Loyalen Phase sehr gut.
Eine weitere Quelle, die Sie zur Bewerbung Ihres Contents nutzen können, sind Ihre loyalen Kunden und Influencer, sowie externe Content Creator. Mundwerbung (Word of Mouth) ist heutzutage eine der effektivsten Werbemöglichkeiten die es gibt. Ihre Kunden und auch externen Content Creator besitzen oftmals ein großes Netzwerk für die sie als vertrauenswürdige Berater dienen und Sie an ihr Netzwerk empfehlen können. Dadurch schaffen Sie eine Vertrauen und Interesse bei Ihren potentiellen Kunden.

6. Analysieren Sie Ihre Erfolge und Optimieren Sie Ihre Prozesse


Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. Damit Sie den bestmöglichen Erfolg aus Ihren Content-Marketing Kampagnen erzielen, müssen Sie genau analysieren wie erfolgreich Sie sind. Schauen Sie sich an, wie viele Kunden Sie mit der letzten Kampagne durch alle Phasen gewonnen haben. An welchen Stellen sind potenzielle Kunden abgesprungen? Was waren die Gründe? Nur wenn Sie wissen, warum Kunden sich letztendlich für Sie und auch gegen Sie entschieden haben, können Sie Ihre Kampagnen optimieren. Haben Sie keine Angst davor, aus Ihren Fehlern zu lernen.
Ebenfalls werden Sie erst nach einer durchgeführten Kampagne wissen, an welchen internen Prozessen Sie noch arbeiten müssen. An welchen Stellen gab es Probleme oder stockte es? Welche Abteilungen arbeiteten gut zusammen, welche müssen bei der Zusammenarbeit mehr unterstützt werden? Welche Content Creator haben den erfolgreichsten Content geliefert und warum war er so erfolgreich? Sie müssen alle Indikatoren berücksichtigen um sich weiter zu entwickeln. Machen Sie immer kleine Änderungen und schauen Sie ob sich Ihre Erfolge dadurch erhöhen oder nicht. Wenn Sie zu große Veränderungen auf einmal machen, können Sie nur schwer nachvollziehen an welchen Faktoren der Erfolg oder Misserfolg gelegen hat.
Denken Sie immer daran: Content-Marketing ist kein Mittel um schnell viele Kunden zu bekommen, sondern funktioniert nur über Dauer! Dafür sind die Kunden die Sie durch Content-Marketing für sich gewinnen, Kunden die Sie auch auf Dauer haben.

Content Manager 2.0


Content-Marketing als Teil des
Inbound Marketings (Conversion)


Inbound Marketing ist das Werkzeug um sich von Kunden finden zu lassen und Kunden durch die verschiedenen Phasen zu leiten (dem sog. „Funnel“). Mit einer Kombination aus Inbound Marketing und Content-Marketing erreichen Sie eine größtmögliche Reichweite zu erzielen. Sie kombinieren dabei traditionelle und moderne Werbung, sowie traditionelle und moderne Kundenakquise und schaffen somit für sich und Ihr Unternehmen die Beste Grundlage für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft.

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Content-Marketing als Teil des
Thought Leadership Marketings (Conversion)


Als Thought Leader bestimmen Sie den Markt, denn als Thought Leader sind Sie nicht einer von vielen, sondern DER Ansprechpartner für Kunden sowie Interessenten. Mithilfe von Content-Marketing und einem guten Thought Leadership Marketing etablieren Sie sich als mehr als nur ein Experte auf einem Gebiet. Kunden werden das Produkt/den Service egal welchen Anbieters sofort mit Ihnen assoziieren. Dies gelingt nur, wenn Content-Marketing und Thought Leadership Hand in Hand arbeiten.

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